Berufsunfähigkeit, Absicherung der Arbeitskraft

Die 7 häu­figs­ten Irr­tü­mer zur Berufs­un­fä­hig­keit

Berufsunfähigkeit - Irrtümer & Mythen

Die Berufsunfähigkeit als Begriff ist mittlerweile mit vielen Vorurteilen versehen. Jede Menge Halbwissen, mediale Verunsicherung und Irrtümer sind in diesem Zusammenhang in meinem Alltag aufgetaucht.

Hier sind die Top 7 aus meinem beruflichen Alltag:

 

1. „Ich bin doch in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert!“Berufsunfähigkeit

Antwort: Ja, dass stimmt... allerdings nur über eine Erwerbsminderungsrente und die ist näher am Existenzminimum angesiedelt, als an Ihr letztes Netto. Den Begriff der Berufsunfähigkeit hat der Gesetzgeber für alle nach 1961 geborenen leider abgeschafft!

 

2. "Der Staat sorgt doch für mich - schlimmstenfalls mit Hartz IV."

Wie zu 1. bereits geschrieben, die gesetzliche Absicherung ist eher mau. Eine halbe Erwerbsminderungsrente entspricht per Daumenrechnung, ca. 18% Ihres letzten Bruttos. Fragen Sie sich selbst: "Wie weit komme ich damit?" HartzIV kann keine Zukunft sein!

 

3." Ich bin zu jung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung!"

Die Anzahl der Frühverrentungen steigt stetig an, ein junges Alter kann nicht Ausflucht sein! Im Gegenteil! Je früher Sie beginnen, desto geringer ist der monatliche Beitrag und desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Gesundheitszustand zu Beeinträchtigungen des Versicherungsschutzes führt.

 

4.  "Ich werde in meinem Beruf nicht berufsunfähig (…bis ich berufsunfähig bin…muss ich den Kopf unter dem Arm tragen)"

Berufsunfähigkeit wird mittlerweile zu 31 % durch psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depression ausgelöst! Körperliche Gebrechen sind klar vertreten, doch Burnout, Depression und vergleichbare Diagnosen führen immer öfter zum Verlust der Arbeitskraft!
Je spezialisierter und qualifizierter ein Beruf ist (gerade Akademiker) um so schneller ist man berufsunfähig, wenn eine Teilfähigkeit nicht mehr gegeben ist...

 

5. "Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist zu teuer!"

Im Vergleich zu anderen Lösungen schlägt eine Berufsunfähigkeitsversicherung relativ stark auf den Geldbeutel, nur hat das einen einfachen Hintergrund: Sie muss häufig leisten! Wenn wir dann noch dazu übergehen den Wert des eventuell vorhandenen Autos mit der zugehörigen Versicherung in Verbindung zu setzen und das mit dem Wert Ihrer Arbeitskraft und dem Preis zur Absicherung der Berufsunfähigkeit vergleichen, fällt auf, dass sie sogar vergleichsweise bezahlbar ist!

 

6. "Die Versicherer zahlen sowieso nicht!"

Es gibt belastbare Untersuchungen, daß gerade die grossen Versicherer standardisierte Ablaufprozesse haben und fast zu 90% berechtigte Ansprüche anerkennen. Das ist dramatisch mehr als bei der deutschen Rentenversicherung. Tatsächlich und entgegen medialer Berichterstattung ist die Beschwerdequote bei "BU" / Berufsunfähigkeit sogar sehr niedrig!

 

7. "Ich trage das Risiko alleine!"

Nun hier lasse ich Sie jetzt mal selbst rechnen. Nutzen Sie den folgenden Rechner um den Wert Ihrer Arbeitskraft zu ermitteln.
Wenn wir jetzt unterstellen, dass eine Berufsunfähigkeit jeden 4. in seinem Leben trifft... Möchten Sie das wirklich selbst verantworten?

 

Was ist meine Arbeitskraft eigentlich wert?

1
1 Jahre

Ihre Arbeitskraft hat einen Wert von: € !*

*Ohne Berücksichtigung von Gehaltssteigerungen und Inflation.

Also:

 

Stockart, wie immer göttlich, von:

Depositphotos.com  -  shockfactor.de

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